Land.In.Sicht
Büro Dr. Paula

Neuigkeiten

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    Mo, 30. März 2020
    UVE ÖBB PoDoMEI: EINREICHUNG BEI BEHÖRDE
    Trotz Corona-Krise wurde der Projektzeitplan eingehalten!
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Die Pottendorfer Linie, die von Wien Meidling über Ebenfurth bis Wiener Neustadt verläuft, ist zum Teil zweigleisig ausgebaut. Zwischen den Bahnhöfen Hennersdorf und Münchendorf wurden die Bautätigkeiten zum zweigleisigen Ausbau bis auf wenige Restarbeiten Ende 2019 abgeschlossen. Die Inbetriebnahme dieses Abschnitts erfolgte im Dezember 2019. Für den anschließenden Streckenabschnitt bis nördlich des Bf. Wampersdorf liegt ein rechtsgültiger UVP-Bescheid vor. Mit den Bauarbeiten für diesen Bauabschnitt wurde bereits begonnen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für Ende 2023 vorgesehen. Für die geplanten Umbaumaßnahmen am Bf. Wampersdorf läuft derzeit ein UVP-Änderungsverfahren.
    Der Streckenabschnitt Wien Meidling bis zur Abzweigung Altmannsdorf ist derzeit noch eingleisig. Der im ggst. Projekt behandelte Streckenabschnitt ist somit der letzte, eingleisige Abschnitt der Pottendorfer Linie.
    Die Büros LAND IN SICHT und BÜRO DR. PAULA bearbeiteten die Raum- und Umweltfachbeiträge Raumnutzung, Sach- und Kulturgüter, Tiere, Pflanzen und deren Lebensräume sowie Stadtbild.
     
    Ort: Wien
     
     
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  • Home Office
    Home Office
    Mo, 16. März 2020
    BÜRO PAULA - HOME OFFICE
    Liebe Mitstreiter, liebe Auftraggeber, liebe Kollegen!

    Wir haben schon mit der Aufforderung zum Home Office gerechnet und mit heutigem Tag die entsprechenden Konsequenzen gezogen.

    Wir sind nun im Home Office Modus!

    Aber keine Bange, die Telefone sind umgeleitet, die Server können erreicht werden - wir sind daher unverändert für Sie/Euch da.

    Falls wir aus irgendwelchen Gründen nicht über das Festnetz erreichbar sind, finden sie die Handynummern der Projektleiter auf der Homepage.

    Wir freuen uns über jeden Anruf
    LG alles Gute und bis bald wieder persönlich!

    Team Paula

     
     
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Themenbeiträge

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    Di, 11. Februar 2020
    ... UND JETZT AUCH NOCH GRIECHENLAND!
    Beitrag von L. Paula
    Das hat uns gerade noch gefehlt: nachdem China in 10 (in Worten: zehn) Tagen (!) ein ganzes Spital mit 1000 Betten errichtet hat, erreicht uns aus Griechenland die nächste beschämende Nachricht:

    Soll doch in Kreta in 5 (in Worten: fünf) Jahren (!) ein neuer Großflughafen seinen Betrieb aufnehmen.

    Na gut, die haben dort in China bzw. Kreta weder Ziesel, noch Triel-Vögel, und schon gar keine Wechselkröten. Wahrscheinlich haben sie auch keine erforderlichen Kundmachungsfristen über gefasste Baubeschlüsse (deren Rechtskraft mit dem auf das Ende der 14-tägigen Kundmachungsfrist darauffolgendem Werktag eintritt).

    Gut und schön, aber daß alleine die bei uns erforderlichen Kundmachungsfristen dafür sorgen, daß die Genehmigungsverfahren etwa für eine 3. Piste in Wien-Schwechat oder den Lobautunnel im Zuge der S 1 in Wien zu jahr(zehnt)e langen Verzögerungen führen, kann man gar nicht glauben ...

    Und schon gar nicht wollen wir voller Häme auf unsere deutschen Kollegen schauen, die beim Berliner Flughafen offensichtlich auf eine richtige Kundmachung vergessen haben ...
     
     
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    Mi, 15. Januar 2020
    Raumplanung im Regierungsprogramm 2020-2024
    Beitrag von A.-K. Schneider
    Die neue Bundesregierung präsentiert unter dem Titel „Aus Verantwortung für Österreich“ ihr Regierungsprogramm 2020-2024. Da es sich bei Raumplanung um eine Querschnittsmaterie handelt, gibt es kein spezielles Kapitel zu diesem Thema. Nichtsdestotrotz werden Begriffe, Aufgaben und Ziele der Raumplanung in jedem der sechs Kapitel genannt.

    Der Schwerpunkt - sowohl der Ziele bezüglich der Raumplanung als auch eines großen Teils des Regierungsprogrammes selbst - liegt auf dem Thema Klimaneutralität. Dies wirkt sich auf die Inhalte der Themengebiete erneuerbare Energien, Wohnen, nachhaltige Mobilität und ländlicher Raum aus.

    Generell sind die Ziele dem Überbegriff „Klimawandel“ untergeordnet. So werden zur Erreichung der Klimaziele etwa eine stärkere Leistungsorientierung beim ÖPNV, die Ökologisierung der Wohnbauförderung und die Dekarbonisierung des Wohnbaus genannt. Aus Sicht der Raumplanung ist dabei besonders die „klimaschutzorientierte Energieraumplanung“ bezüglich Fachplanungskompetenzen des Bundes hervorzuheben. Einsparungen im Energieverbrauch sollen u.a. durch nachhaltige und energiesparende Gebäude (sowohl im Neubau als auch durch Sanierung) erreicht werden. Den Zielen im Bereich erneuerbare Energien soll durch einen „Phase-out-Plan für fossile Energieträger in der Raumwärme“ und ein „Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz“ Rechnung getragen werden. Der Themenbereich Wohnen ist besonders umfassend: Es sollen der Nachverdichtung und Überbauung Vorrang gegenüber der Versiegelung grüner Wiesen eingeräumt und flächenoptimierte Bauweisen bei Neubauten gefördert werden. Neben der bereits genannten Ökologisierung der Wohnbauförderung sollen eine explizite verfassungsrechtliche Regelung der Vertragsraumordnung geschaffen und das Instrument des Baurechts attraktiviert werden. Dem Ziel der Schaffung von leistbarem Wohnen (mittels sozialem und gefördertem Wohnbau) steht die Förderung von Eigentumsbildung gegenüber. Gemeinsam mit den Ländern soll zudem der Wohnungsleerstand mobilisiert werden. Es soll auch ein Verbot von Zweitwohnsitzen im Gemeindebau und im geförderten Mietverhältnis geben. Eine umweltfreundliche und leistbare Mobilität soll sowohl in der Stadt als auch auf dem Land ermöglicht werden. Dazu soll mittels der Öffi-Milliarde der Nahverkehr verbessert, Fahrrad- und Fußgängerverkehr forciert und die die E-Mobilität im Bereich Entwicklung und Forschung sowie die Anschaffung entsprechender Fahrzeuge ausgebaut werden. Zudem sollen der Güterverkehr auf die Schiene verlagert und neue Mobilitätsdienstleistungen gefördert werden. Durch Weiterentwicklung und Umsetzung des Masterplans „Ländlicher Raum“ soll zudem die lokale und regionale Entwicklung gestärkt werden.

    Generell werden im Regierungsprogramm häufig Begriffe und Phrasen genannt, ohne diese näher zu definieren oder zu präzisieren (z.B.: „energieeffizientes Dorf“). Den manchmal besonders ehrgeizigen Zielen stehen leider oftmals nur wenige konkrete Umsetzungsmöglichkeiten gegenüber. Dies mag der Kompetenzverteilung der Raumplanung auf Land- und Gemeindeebene geschuldet sein. Diverse Förderungen (z.B.: Wohnbauförderung, Klima- und Energieförderung, etc.) und einzelne Gesetze und Pläne bzw. Konzepte (z.B.: „Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz“, „Klimaschutzgesetz“, „Raumentwicklungskonzeptes für alpine Raumordnung“, etc.) werden besonders oft als Maßnahmen genannt.

    Positiv anzumerken ist der Verweis auf die Umsetzung der ÖROK-Empfehlungen zur Stärkung der Orts- und Stadtkerne und zum Flächensparen, Flächenmanagement und zur aktiven Bodenpolitik. Aufgrund der Kompetenzverteilung ist dies - ohne Mitarbeit der Länder - nur für Fachplanungen des Bundes umsetzbar. Ebenso fordert die Bundesregierung die Länder auf, die Bautechnikvorordnungen zu harmonisieren und die Bauordnungen hinsichtlich der Anforderungen an sozialen bzw. geförderten Wohnbau und gemäß den Pariser Klimazielen anzupassen. Ob diese Forderungen durch die Länder umgesetzt werden, bleibt jedoch fraglich.

    Schlussendlich umfasst das Regierungsprogramm viele raumplanungsrelevante Themenbereiche. Die zum Teil sehr ambitionierten Ziele greifen langjährige Forderungen und Empfehlungen der ÖROK auf. Es ist daher zu hoffen, dass den Zielen entsprechende Maßnahmen folgen!
     
     
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Termine & Veranstaltungen

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    Do, 07. Mai 2020
    NUTZUNGSVIELFALT IM ÖFFENTLICHEN (STRASSEN)RAUM
    FSV-Seminar
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Das bereits traditionelle FSV-Planungsseminar widmet sich diesmal der Nutzungsvielfalt des öffentlichen (Straßen-)Raums. Dabei geht es um Nutzungen, die räumliche Ansprüche inkludieren. Ansprüche und Interessen an den öffentlichen Raum sind einem steten Wandel unterworfen.
    Es stellen sich daher die Fragen: Sind die aktuellen verkehrsplanerischen Werkzeuge und Lösungen fit für und anschlussfähig an aktuelle Entwicklungen? Wo sind die Grenzen des Machbaren und wie kann eine Priorisierung oder Ausbalancierung der Interessen aussehen? ...
    In gewohnter Weise wird diese zwei Halbtage dauernde Veranstaltung aus einem Mix aus Impulsvorträgen und darauf reflektierenden Workshops und Gruppendiskussionen bestehen.
     
    Ort: Bad Waltersdorf
    Veranstalter: FSV und BOKU
     
     
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    Di, 28. April 2020
    ÖREK 2030 - RAUM FÜR WANDEL
    Konferenz
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Transformation braucht Kristallisationspunkte - save the date!

    Ein wesentlicher Teil der geplanten breiten Beteiligung in der Erarbeitung des ÖREK 2030 ist eine zweitägige Konferenz am 28. und 29. April 2020.
    Die Konferenz „Raum für Wandel“ ist der inhaltliche Höhepunkt, der eine Gesamtperspektive auf die Raumentwicklung der nächsten 10 Jahre leisten soll.
     
    Veranstalter: ÖROK
     
     
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