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Büro Dr. Paula

Neuigkeiten

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    Mi, 23. Dezember 2020
    BVwG GENEHMIGT OSTUMFAHRUNG B 17 WR. NEUSTADT
    Beitrag von L. Paula
    Für die umstrittene Ostumfahrung im Zuge der B 17 von Wr. Neustadt liegt nun ein positives Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichtes vor. Einige weitere Auflagen wurden vorgeschrieben, aber sonst steht einem Baubeginn im Jahr 2022 nichts mehr entgegen.

    Die Bearbeitung des SV-Gutachtens Raumordnung/Landschaftsbild erfolgte durch DI Sebastian Laussegger
     
     
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    Fr, 18. Dezember 2020
    VERKEHRSFREIGABE S 3 WEINVIERTLER SCHNELLSTRASSE
    Abschnitt Hollabrunn - Guntersdorf
    Beitrag von L. Paula
    Es hat gedauert, aber jetzt wurde die S 3 im Abschnitt Hollabrunn - Guntersdorf ohne formelle Eröffnung dem Verkehr übergeben. Nach 3-jähriger Bauzeit werden die Ortsdurchfahrten Suttenbrunn, Schöngrabern, Grund und Guntersdorf endlich vom Durchzugsverkehr entlastet.
    1998 wurden wir bereits mit einer Trassenstudie zum Ausbau der damaligen Bundesstraße B 2 beauftragt, später mit einer SP-V (Strategischen Umweltprüfung-Verkehr). Daraufhin wurde die B 2 als S 3 Weinviertler Schnellstraße in das Bundesstraßengesetz aufgenommen und an die ASFiNAG übertragen. Dann folgte die Ausarbeitung des Einreichprojektes und die Umweltverträglichkeitsprüfung. Nach allen notwendigen Verfahrensschritten ging das Projekt auf Grund von Einsprüchen bis zum Bundesverwaltungsgerichtshof und 2017 konnte mit dem Bau begonnen werden.
    Als Bearbeiter in unseren Büros konnten sich auszeichnen: Christa Kreindl (ehem. Höbarth), Horst Weitschacher, Alexander Nakowitz.
     
     
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Themenbeiträge

  • Gesetzesnovelle
    Gesetzesnovelle
    Mi, 13. Januar 2021
    ÄNDERUNG NÖ RAUMORDNUNGSGESETZ 5&6 Novelle
    ... vieles neu ...
    Beitrag von Esther Böhm
    Das Land Niederösterreich hat das NÖ Raumordnungsgesetz mit dem LGBl. Nr. 97/2020 dieses Jahr bereits zum zweiten Mal abgeändert (5. und 6. Novelle). Die neue Rechtsgrundlage trat in Niederösterreich mit 10. Dezember 2020 in Rechtskraft.
    Im Zuge der beiden Novellen werden umfangreiche und maßgebliche Änderungen im Raumordnungsgesetz vorgenommen, die wesentliche Auswirkungen auf die Örtliche Raumplanung und damit Änderungen für die Aufgaben der Ortsplanung und der Baubehörde haben werden.

    Eine markierte Version der Änderungen kann folgendem Dokument entnommen werden:
    PDF-Dokument NÖ ROG Änderungen 5&6 Novelle 

    Die einzelnen Änderungen werden zusätzlich in folgendem Folder näher erläutert:
    PDF-Dokument Folder ROG 5&6 Novelle  

    Bei Fragen steht Ihnen unser Team gerne telefonisch zur Verfügung.

    PS: Auch eine 7. Novelle wurde im Dezember bereits beschlossen, diese ist jedoch noch nicht in Rechtskraft.
     
     
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    Do, 26. November 2020
    50 JAHRE RAUMPLANUNGSSTUDIUM TU WIEN
    Ein Bericht über den Anfang
    Beitrag von L. Paula
    Im Wintersemester 1970/71 wurde an der damaligen Technischen Hochschule (TH) Wien die neue Studienrichtung Raumplanung und Raumordnung unter der Ägide von Prof. Rudolf Wurzer als Aufbaustudium eingerichtet. Die reguläre Studiendauer war mit 6 Semestern der Studienabschluß als Dipl.-Ing. vorgesehen. Als Studienvoraussetzung galt ein erfolgreich absolvierter erster Studienabschnitt (1. Staatsprüfung) aus folgenden Studienrichtungen verschiedener Universitäten:

    -Architektur
    -Bauingenieurwesen
    -Vermessungswesen
    -Landwirtschaft
    -Geographie
    -Kulturtechnik
    -Welthandel
    -etc.

    Aber auch fertige Juristen oder Absolventen des Generalstabskurses der Theresianischen Militärakademie (Militärgeographen) waren zum Studium zugelassen.

    Der Beginn dieses neuen Studiums gestaltete sich damals so, daß als einzige Information darüber im 4. Stock der TH Wien am Gang vor dem Institut für Städtebau, Raumplanung und Raumordnung (Lehrkanzel Prof. Wurzer) ein Zettel angeschlagen war, der über das Studium informierte und zur Inskription einlud. Ca. 30 Studenten folgten diesem Aufruf und begannen mit dieser neuen, vielversprechenden Studienrichtung. In den neu adaptierten Räumen des Hauses Karlsgasse 13 erlebten diese Pioniere und auch die folgenden Jahrgänge, in familiärem Rahmen einen intensiven und - von den überwiegend externen, aus der Praxis kommenden Vortragenden - hervorragend betreuten Vorlesungs- und Übungsbetrieb.

    Und planmäßige 6 Semester später - im Sommer 1973 - haben dann die ersten rd. 25 Absolventen das neue Studium erfolgreich abgeschlossen.

    Zur historischen Einordnung seien einige Daten aus diesem Jahr 1973 dargestellt: der Sommer war sehr schön und warm, der Benzinpreis niedrig (2,30 öS), der Ölschock lag noch in weiter Ferne. Bruno Kreisky führte die Bundesregierung und über Marchegg erfolgte die Auswanderung russischer Juden über Österreich nach Israel. In Wien gab es noch keine U-Bahn, keine Donauinsel (statt dessen ein Inundationsgebiet) und die Kärnterstraße und der Graben waren für den Individualverkehr offen. In Graz gab es weder Murinsel noch Kunsthalle, und Steyr-Daimler-Puch produzierte fleissig auch ohne Magna vor sich hin. Die Mur-Mürz-Furche boomte wie die VOEST in Linz, wenngleich verstaatlicht und mit horrenden Verlusten. In Nieder- und Oberösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten war der Eiserne Vorhang zum Ostblock dicht und eine wirtschaftliche Entwicklung in den Grenzregionen noch völlig undenkbar. Als Telefon haben wir Festnetz-¼-Anschlüsse benützt, Internet und Handy waren noch lange nicht erfunden. Aber auch ohne GPS und Navi haben wir uns mit Hilfe von analogen Landkarten hervorragend orientieren können. Europäische Ideen waren im Rahmen der EWG erst im Aufbau, die gleichnamige Fernsehsendung (schwarz-weiß) zählte zu den beliebtesten. Und bei jedem Grenzübertritt in den Westen Europas - nach Osten kam man nur sehr beschwerlich und selten - war Geldumtausch zwingend notwendig.

    Und was wurde aus den Absolventen dieses ersten Studienjahrganges (Stand 2013)?

    6 Ziviltechniker, mit der erst 1979 geschaffenen Befugnis „Ingenieurkonsulent für Raumplanung und Raumordnung“
    2 Generäle des österr. Bundesheeres
    2 Abteilungsleiter in Arbeiterkammern (Tirol, Wien)
    2 Hofräte in Landesregierungen (Salzburg, Niederösterreich)
    1 Landesumweltanwalt (Tirol)
    1 Senatsrat (Stadtplanung Salzburg)
    1 Stadtplaner (Innsbruck)
    1 Planungsdirektor (Wien)
    1 Abteilungsleiterin der Wirtschaftskammer, Landtagsabgeordnete und Stadträtin (Wien)
    1 Rektoratsmitarbeiterin (TU Wien)
    1 Stadtplaner (Karlsruhe)
    1 Nationalparkdirektor (Niederösterreich)
    1 Architekturkritiker (Jan Tabor, Wien)
    1 Landschaftsplanerin (Wien)
    1 Ministerialrat (Griechenland)
    1 Ministerialrat (Rechnungshof Wien)

    Fürwahr, ein ansehnliches Ergebnis des ersten Jahrganges.

    Und dabei war der Start in das Berufsleben 1973 für uns alle nicht so einfach. Während des Studiums wurden wir subtil darauf vorbereitet, daß nach uns Raumplanern der Markt ein dringendes Bedürfnis hätte und die Welt nur noch auf uns warten würde. Die Realität sah anders aus: die Öffentlichkeit konnte mit dem Begriff Raumplanung nichts anfangen („ah Raumplaner sind Sie, mein Neffe ist auch beim Umdasch im Ladenbau“), die Verwaltung hatte keinen Bedarf, geschweige denn Planstellen und die wenigen Architekten, die auf diesem Gebiet schon bisher (nebenberuflich) tätig waren, versuchten alles, um unsere Aufnahme in die Ingenieurkammer zu verhindern.

    Aber - wie die obige Liste zeigt - haben sich die Raumplaner dank ihrer guten Ausbildung an der TH (TU) Wien letztendlich doch durchsetzen können.
     
     
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Termine & Veranstaltungen

  • Frohe Weihnachten 2020
    Frohe Weihnachten 2020
    Di, 22. Dezember 2020
    FROHE WEIHNACHTEN
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Oh ja, das war ein denkwürdiges Jahr.

    Nicht nur Corona hat uns so stark herausgefordert, wie wir uns das noch vor einem Jahr nicht vorstellen hätten können. Nein.

    Heuer haben uns Mitarbeiter*innen verlassen, die wir sehr vermissen.

    Heuer hat sich Dr. Luzian Paula offiziell aus unserer ZT-GmbH zurückgezogen. Lange hätten wir uns nicht vorstellen können, dass wir es ohne ihn schaffen. Aber er hat uns gut darauf vorbereitet.

    Heuer haben wir neue Mitarbeiterinnen aufgenommen. Es ist eine Freude, mit ihnen zu arbeiten. Sie bringen neuen Schwung und Motivation ins Team. Nur als Team sind wir stark.

    Am Ende dieses denkwürdigen Jahres sagen wir DANKE zu allen, die uns bis hierher begleitet haben. Wir blicken zuversichtlich ins Neue Jahr und freuen uns auf die (guten) Herausforderungen, die kommen werden!





     
     
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    Do, 22. Oktober 2020
    ORTE-SYMPOSIUM ZUR RAUMPLANUNG
    Öffentlich versus privat
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    ORTE stellt in der nächsten Veranstaltung in NÖ ganz wesentliche Fragen unserer Zeit zur Diskussion:

    - Sollen wir (als Gesellschaft) der freien Verfügbarkeit von privatem Eigentum Schranken setzen, wenn es zB um gewollten Leerstand trotz Wohnungknappheit geht?

    - Soll knapper Grund und Boden bedingungslos der Spekulation unterliegen?

    - Darf Bauland weiterhin gehortet werden und sollen Widmungsgewinne allein beim Liegenschaftseigentümer bleiben?

    (frei zitiert aus dem Programmfolder)

    Gefragt ist hier - neben uns allen als Gesellschaft - vor allem die Politik. Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen, auch von politischen Vertreterinnen und Vertretern und freue mich auf spannende Denkansätze und Diskussionen!
     
    Ort: St. Pölten
    Veranstalter: www.orte-noe.at
     
     
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