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Büro Dr. Paula

Neuigkeiten

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    Mi, 01. Januar 2020
    NEUER BASISWERT
    Ab 01.01.2020
    Beitrag von R. Hrdliczka
    Der neue Basiswert gemäß § 69 Abs. 2 Ziviltechnikergesetz 2019, BGBl. Nr. 29/2019 beträgt 86,84 €.

    Geltungsbeginn: 01. Jänner 2020

    Ausführliche Informationen finden Sie unter:
    http://wien.arching.at/service/...basiswerte.html 
     
     
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  • Speed Dating in Krems
    Speed Dating in Krems
    Di, 19. November 2019
    TECHNIK BEWEGT 2019
    ... diesmal in Krems
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Heuer waren wir, Reinhard Hrdliczka, und ich, in Krems und haben uns als Ziviltechniker/in präsentiert. Wir waren eingeladen, vor den Schüler/inne/n der 6. und 7. Klassen des BRG Ringstraße einen Vortrag über unsere Berufswahl und unsere Arbeit als Raumplaner/in zu halten.

    Wie jedes Jahr, wollten wir aber auch etwas von den Schüler/inne/n wissen: Was soll die Raumplanung in Bezug auf den Klimaschutz tun? Welche Maßnahmen wären dir wichtig?

    Unter den zahlreichen Rückmeldungen waren zB folgende Anregungen:
    - nicht alles vollbauen
    - genug Grünflächen schaffen
    - Bäume pflanzen
    - Innenstadt bepflanzen
    - Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel
    - weniger "car driven"
    - Elektroautos
    - zu Fuß gehen
    - mehr grünen Strom (Solar, Wind, etc.)
    - Geschäfte in Wohngebieten fördern

    Also, liebe Planer/innen und Auftraggeber/innen, packen wir´s an!
     
     
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Themenbeiträge

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    Mi, 15. Januar 2020
    Raumplanung im Regierungsprogramm 2020-2024
    Beitrag von A.-K. Schneider
    Die neue Bundesregierung präsentiert unter dem Titel „Aus Verantwortung für Österreich“ ihr Regierungsprogramm 2020-2024. Da es sich bei Raumplanung um eine Querschnittsmaterie handelt, gibt es kein spezielles Kapitel zu diesem Thema. Nichtsdestotrotz werden Begriffe, Aufgaben und Ziele der Raumplanung in jedem der sechs Kapitel genannt.

    Der Schwerpunkt - sowohl der Ziele bezüglich der Raumplanung als auch eines großen Teils des Regierungsprogrammes selbst - liegt auf dem Thema Klimaneutralität. Dies wirkt sich auf die Inhalte der Themengebiete erneuerbare Energien, Wohnen, nachhaltige Mobilität und ländlicher Raum aus.

    Generell sind die Ziele dem Überbegriff „Klimawandel“ untergeordnet. So werden zur Erreichung der Klimaziele etwa eine stärkere Leistungsorientierung beim ÖPNV, die Ökologisierung der Wohnbauförderung und die Dekarbonisierung des Wohnbaus genannt. Aus Sicht der Raumplanung ist dabei besonders die „klimaschutzorientierte Energieraumplanung“ bezüglich Fachplanungskompetenzen des Bundes hervorzuheben. Einsparungen im Energieverbrauch sollen u.a. durch nachhaltige und energiesparende Gebäude (sowohl im Neubau als auch durch Sanierung) erreicht werden. Den Zielen im Bereich erneuerbare Energien soll durch einen „Phase-out-Plan für fossile Energieträger in der Raumwärme“ und ein „Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz“ Rechnung getragen werden. Der Themenbereich Wohnen ist besonders umfassend: Es sollen der Nachverdichtung und Überbauung Vorrang gegenüber der Versiegelung grüner Wiesen eingeräumt und flächenoptimierte Bauweisen bei Neubauten gefördert werden. Neben der bereits genannten Ökologisierung der Wohnbauförderung sollen eine explizite verfassungsrechtliche Regelung der Vertragsraumordnung geschaffen und das Instrument des Baurechts attraktiviert werden. Dem Ziel der Schaffung von leistbarem Wohnen (mittels sozialem und gefördertem Wohnbau) steht die Förderung von Eigentumsbildung gegenüber. Gemeinsam mit den Ländern soll zudem der Wohnungsleerstand mobilisiert werden. Es soll auch ein Verbot von Zweitwohnsitzen im Gemeindebau und im geförderten Mietverhältnis geben. Eine umweltfreundliche und leistbare Mobilität soll sowohl in der Stadt als auch auf dem Land ermöglicht werden. Dazu soll mittels der Öffi-Milliarde der Nahverkehr verbessert, Fahrrad- und Fußgängerverkehr forciert und die die E-Mobilität im Bereich Entwicklung und Forschung sowie die Anschaffung entsprechender Fahrzeuge ausgebaut werden. Zudem sollen der Güterverkehr auf die Schiene verlagert und neue Mobilitätsdienstleistungen gefördert werden. Durch Weiterentwicklung und Umsetzung des Masterplans „Ländlicher Raum“ soll zudem die lokale und regionale Entwicklung gestärkt werden.

    Generell werden im Regierungsprogramm häufig Begriffe und Phrasen genannt, ohne diese näher zu definieren oder zu präzisieren (z.B.: „energieeffizientes Dorf“). Den manchmal besonders ehrgeizigen Zielen stehen leider oftmals nur wenige konkrete Umsetzungsmöglichkeiten gegenüber. Dies mag der Kompetenzverteilung der Raumplanung auf Land- und Gemeindeebene geschuldet sein. Diverse Förderungen (z.B.: Wohnbauförderung, Klima- und Energieförderung, etc.) und einzelne Gesetze und Pläne bzw. Konzepte (z.B.: „Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz“, „Klimaschutzgesetz“, „Raumentwicklungskonzeptes für alpine Raumordnung“, etc.) werden besonders oft als Maßnahmen genannt.

    Positiv anzumerken ist der Verweis auf die Umsetzung der ÖROK-Empfehlungen zur Stärkung der Orts- und Stadtkerne und zum Flächensparen, Flächenmanagement und zur aktiven Bodenpolitik. Aufgrund der Kompetenzverteilung ist dies - ohne Mitarbeit der Länder - nur für Fachplanungen des Bundes umsetzbar. Ebenso fordert die Bundesregierung die Länder auf, die Bautechnikvorordnungen zu harmonisieren und die Bauordnungen hinsichtlich der Anforderungen an sozialen bzw. geförderten Wohnbau und gemäß den Pariser Klimazielen anzupassen. Ob diese Forderungen durch die Länder umgesetzt werden, bleibt jedoch fraglich.

    Schlussendlich umfasst das Regierungsprogramm viele raumplanungsrelevante Themenbereiche. Die zum Teil sehr ambitionierten Ziele greifen langjährige Forderungen und Empfehlungen der ÖROK auf. Es ist daher zu hoffen, dass den Zielen entsprechende Maßnahmen folgen!
     
     
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  • 2019 Weihnachtspost
    2019 Weihnachtspost
    Di, 07. Januar 2020
    EINEN GUTEN START INS NEUE JAHRZEHNT
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Alles neu im Neuen Jahr:
    - Neue Regierung
    - Landtagswahlen im Bgld (26.01.2020) und in Wien
    - Gemeinderatswahlen in NÖ, Vbg und in der Stmk

    Dieses Jahrzehnt steht im Zeichen der Klimakrise. Wann, wenn nicht jetzt, sollen wir alles daran setzen, die (inter)nationalen Klimaziele doch noch zu erreichen?

    Die Raum- und Landschaftsplanung kann und muss einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Wir - die GRUPPEPLANUNG - sind bereit!




     
     
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Termine & Veranstaltungen

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    Di, 28. April 2020
    ÖREK 2030 - RAUM FÜR WANDEL
    Konferenz
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    Transformation braucht Kristallisationspunkte - save the date!

    Ein wesentlicher Teil der geplanten breiten Beteiligung in der Erarbeitung des ÖREK 2030 ist eine zweitägige Konferenz am 28. und 29. April 2020.
    Die Konferenz „Raum für Wandel“ ist der inhaltliche Höhepunkt, der eine Gesamtperspektive auf die Raumentwicklung der nächsten 10 Jahre leisten soll.
     
    Veranstalter: ÖROK
     
     
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    Do, 19. März 2020
    ORTE-SYMPOSIUM ZUR RAUMPLANUNG
    Öffentlich versus privat
    Beitrag von Susanne Scherübl-Meitz
    ORTE stellt in der nächsten Veranstaltung in NÖ ganz wesentliche Fragen unserer Zeit zur Diskussion:

    - Sollen wir (als Gesellschaft) der freien Verfügbarkeit von privatem Eigentum Schranken setzen, wenn es zB um gewollten Leerstand trotz Wohnungknappheit geht?

    - Soll knapper Grund und Boden bedingungslos der Spekulation unterliegen?

    - Darf Bauland weiterhin gehortet werden und sollen Widmungsgewinne allein beim Liegenschaftseigentümer bleiben?

    (frei zitiert aus dem Programmfolder)

    Gefragt ist hier - neben uns allen als Gesellschaft - vor allem die Politik. Ich hoffe auf zahlreiches Erscheinen, auch von politischen Vertreterinnen und Vertretern und freue mich auf spannende Denkansätze und Diskussionen!
     
    Ort: St. Pölten
    Veranstalter: www.orte-noe.at
     
     
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