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ADERKLAA KANN NICHTS DAFÜR ...

So, 18. März 2007
Beitrag von Dr. Luzian Paula
Aderklaa kann nichts dafür ... ... dass eine der Stationen an der vor geringer Zeit eröffneten Verlängerung der U-Bahn-Linie U 1 von Kagran an den Stadtrand nach Leopoldau so heißt (genauer gesagt nennt sich die Station "Aderklaaer Straße"). Aderklaa kann nichts dafür ... ... dass die Wiener Linien (so heißen die Betreiber der U-Bahnen in Wien jetzt statt wie früher "Wiener Stadtwerke - Verkehrsbetriebe") diese Station so rasch als möglich wieder zusperren wollen.

Aderklaa kann nichts dafür ... ... dass dort nur max. 5 Personen pro Zug ein- oder aussteigen wollen.

Aderklaa kann nichts dafür ... ... dass man ein hocheffizientes öffentliches Verkehrsmittel, wie es eine U-Bahn darstellt, in ein derart städtebauliches Nirwana führt, wo sich die Füchse Gute Nacht sagen und daher die defizitären Postkraftwagen schon lange nicht mehr hinfahren.

Aderklaa kann nichts dafür ... ... dass aus der geplanten Umnutzung der ehemaligen Brachmühle in ein riesiges Einkaufszentrum samt zugedachten Bürohochhäusern noch nichts wurde, weil man die Rechnung ohne den Wirt (= Grundeigentümer) machte und damit die U-Bahn ohne Kunden unterwegs sein muß.

Aderklaa kann auch nichts dafür ... ... dass die um teures Geld errichtete Park&Ride-Anlage bei der Endstelle der U 1 in Leopoldau kaum angenommen wird, weil sie exakt zwischen den beiden Haupteinfallstraßen B 7 und B 8 liegt und die p.t. Einpendler sich lieber Parkplätze bei den näher stadteinwärts gelegenen U-Bahn-Stationen suchen.

Aderklaa kann nichts dafür ... ... dass es sich so nennt und einer vorerst unnötigen U-Bahn-Station seinen Namen borgen muß.