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Do, 15. November 2012
Symposium zu STERBENDE ORTE / VERÖDENDE STÄDTE
Beitrag von DI Esther Böhm
Ein klangvoller Name für eine Veranstaltung.

Unter der Moderation von Reinhard Seiß wurden die Wirkungen des filialisierten Einzelhandels an der Peripherie, auf die Entwicklung unserer Städte diskutiert.
Kurz zusammengefasst: Der Einzelhandel stellt einen Entwicklungsfaktor für unsere Städte dar, der so gesteuert und genutzt werden sollte, dass der Trend zu den verödenden Städten umgekehrt werden kann (siehe Homepage www.orte-noe.at ).

Der Faktor Handel stellt jedoch nur einen von vielen Themen dar, die zu der Problematik der STERBENDEN ORTE & VERÖDENDEN STÄDTE führen.
Auch die Schaffung und Nutzung des Wohnraumes in den Orten und die Verknüpfung verschiedener Nutzungen (Bildung, Dienstleistung, Wohnen, Arbeit, ...) miteinander ist in gleichem Maße von Bedeutung.
Leider war für diese ebenso wichtigen Themenstellungen keine Zeit und kein Diskussionsraum in der Veranstaltung gegeben.

Mein Fazit: Für eine langfristige, effektive Belebung der Orte ist ein Imagewandel notwendig, der die Vorteile des Ortskerns gegebenüber den monoton genutzten Einfamilienhausgebieten aufzeigt!
Raumplanung, Marketing, Stadtplanung, Landesplanung und entsprechende Föderungen sind gefordert!