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ENDLICH ERFREULICHES AUS KÄRNTEN

Fr, 18. April 2014
Beitrag von L. Paula
Na also, geht doch: aus Kärnten kommen nicht nur schlechte Nachrichten! Dem allgemeinen Sparzwang ist es zwar geschuldet, aber für die Raumplanung gibt es durchaus erfreuliche Nachrichten.

Wie die Ktn. Finanzreferentin Schaunig mitteilte, wird die gute, alte Gießkanne namens Wohnbauförderung neu aufgestellt. Der Soziale Wohnbau wird nur mehr in den Stadt- und Ortskernen gefördert; Fördermittel für Einfamilienhäuser gibt es zweckgebunden für die thermische Sanierung und nicht mehr wahllos für Neubauten auf der grünen Wiese. Wow!

Wenn wir uns was wünschen dürften, dann wäre es die Ausdehnung des Kärntner Modellansatzes auf alle Bundesländer. Dann würde sich endlich die Sanierung der alten Bausubstanz in den Ortskernen rechnen und nicht nur der Neubau eines Hauses weit draußen. Den ganzen gesichtslosen, wildwuchernden Siedlungserweiterungen in Form der Einfamilienhausweiden (c: F. Kräftner) an den Ortsrändern wäre die wirtschaftliche Basis entzogen. Denn die meisten Leute, die dort bauen können es sich eigentlich nur mit Hilfe der üppigen Wohnbauförderung leisten.

Daher: lasst uns von Kärnten lernen (c: Mao Tse Tung [leicht verfremdet]).