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"LAND OF GIANTS" - STROMMASTEN - ABER WO?

Fr, 04. Juli 2014
Islands Riesen (Homunkuli), Segel im Strom und Bunte Ringe
Beitrag von L. Paula / H. Kopitz
Strom muss fließen, und zwar über Hochspannungsleitungen, aber wo?

Diese Frage führt häufig zu Protesten in Politik und Bevölkerung, die meist damit begründet werden, dass die erforderlichen Hochspannungsleitungen "schiach" sind und die Landschaft "verschandeln", wenn nicht gar "zerstören".

Was die Windkraft schon lange versucht: Stell die Frage anders! Und zwar so: "Strommasten ja, aber wie?"

Müssen Strommasten eigentlich immer so ausschauen, wie wir sie gewohnt sind? Oder gibt es vielleicht andere Lösungen?

Weil aus dem eigenen Nabel nur eine eingeschränkte Sicht möglich ist (und wir verstehen uns doch als der Nabel der Welt, oder?) schauen wir uns um und vor allem über unsere Staatsgrenzen hinaus. Z.B. nach Island: die setzten (wie auch schon Andere) vor Errichtung von Strommasten auf Wettbewerb und Design. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie die Beispiele zeigen (siehe nebenstehende Bilder):

So schaut die Sache doch gleich ganz anders aus! Wenn man einen Strommasten nicht als technisches Bauwerk ausführt sondern als Landmark gestaltet, kann man dem Ganzen eigentlich auch positive Aspekte abgewinnen: der Strom fließt und die Landschaft wird gestaltet.

Oder hat nur die berühmte Wachau ein Privileg darauf, mit einer überdimensionalen Nase (ein Kunstwerk, wohlgemerkt!) die Landschaft zu verschönen?