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SMART CITY - EINE ENTHÜLLUNG

Mi, 19. November 2014
Beitrag von L. Paula
Der Kurzsprech unserer Zeit birgt so manche Geheimnisse, die einem keiner genau erklären kann, - und doch verwendet jeder die Begriffe.

Wir rätseln seit langem, was sich in Wahrheit hinter einer "Smart City" tatsächlich versteckt, bzw. was eine solche Stadt ausmacht.
Werden in den dort installierten Zigarettenautomaten nur die guten alten "Smart Export" verkauft ? Oder dürfen die Einwohner nichts anderes rauchen? Keine "Milde Sorte" (zu weich für eine smarte City), keine "Ägyptischen" (rassistisch - geht auch nicht)? Oder müssen die Burschen und jungen Frauen, die dort einziehen nicht nur möglichst "cool", sondern auch "smart" ausschauen, sein, handeln? Widerspricht die Verwendung von "Pitralon" dem smarten Zeitgeist? Darf man sich am Ende gar nicht mehr waschen, weil nur das "smart" wirkt? Ist das ganze ein Marketinggag der Zeitungsverlage, die ihre Modehefte mit der "smarten Herrenmode" nicht mehr anbringen und sich solcherart eine Umsatzsteigerung erhoffen?

Rätsel über Rätsel!

Und doch: nach langwierigen Recherchen hat sich nun von unseren Experten klären lassen, warum "Smart Cities" eigentlich wirklich so heissen. Der Name rührt daher, dass in den neuen Stadtteilen, die allerorten gebaut werden, die Verkehrsversorgung vorrangig auf dem Öffentlichen Verkehr, dem Fahrrad und der Telekommunikation aufbaut. So weit, so gut. Das allein ist aber noch nicht smart. Erst der Zeitablauf macht die neue Siedlung so richtig smart: wenn nämlich die älter gewordenen und nicht mehr so mobilen Bewohner den Schlüssel zum anlässlich des Neubezuges der Wohnung bereits mitbezahlten Smart erhalten und damit eine neue "smarte" Mobilität entsteht.

Offen ist unter Experten vorläufig nur die Frage, wie viele Jahre nach Erstbezug der Wohnung sich die Garagentore öffen sollen. An der Lösung dieses Problems wird fieberhaft und smart gearbeitet ...