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SCHWARZFAHREN UND KLIMAWANDEL ...

Mi, 19. Januar 2011
Beitrag von Dr. Luzian Paula
Wer hätte das gedacht: in Australien regnet es einmal stärker als sonst und in Brasilien rutschen die Hänge wie immer bei Regen. Und unsere berufsmässigen Kassandren haben wieder einmal einen billigen Beweis für den Klimawandel geliefert bekommen.

Haben doch unzählige Augenzeugen glaubhaft berichtet, dass sie sich "an sowas" seit "Menschengedenken" nicht erinnern können. Und unsere schreibende Intelligentia findet aus dem Archiv bestätigt, dass dieses "seit Beginn der Aufzeichnungen" noch nicht vorgekommen sei. Dazu passt die Schlagzeile der Wiener Zeitung vom 14.01.2011: "Das Wetter wird immer extremer". Blöd nur, dass auf derselben Seite dieser Zeitung ein Klimaexperte der BoKu sich zu dem Thema mehr als vorsichtig äußert und einen direkten Zusammenhang zwischen diesen Wetterextremen und dem behaupteten Klimawandel nicht bestätigen kann oder will. Und sagt dann etwas ganz Wichtiges: ein Hundertjähriges oder gar Tausendjähriges Hochwasser MUSS ganz einfach in hundert oder tausend Jahren einmal auftreten, sonst wäre es ja kein solches, Klimawandel hin oder her. Und wenn dann so wie damals im Jahr 2002 eine Zweitausendjährige Flutkatastrophe im Kamptal hereinbricht, dann ist das halt eben so. Wir können diese streng wissenschaftliche Sicht der Dinge - für die allerdings viel spricht - nur bedingt nachvollziehen, denn siehe: wundersame Dinge geschehen. Von den Wiener Linien (für Menschen mit Migrationshintergund aus Tyrol oder Steyermark sei es übersetzt: die BIM und der Autobus) sind 2010 mehr Schwarzfahrer zur Strafkassa gebeten worden als je zuvor (seit Beginn der Aufzeichnungen !).

Dieses Phänomen ist nur durch den Klimawandel erklärbar. Denn die milderen Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen ermöglichen es offensichtlich den Schwarzkapplern (übersetzt wird jetzt nicht mehr für die Ausländer) vermehrt, ihre Kontrollen durchzuführen, ohne Kältezulagen oder Unbillprämien einzustreifen. Sage Keiner mehr, der Klimawandel hätte nicht auch was Gutes für sich ...